Was ist die ETS — und warum führt kein Weg daran vorbei?
Die Engineering Tool Software — kurz ETS — ist die einzige herstellerübergreifende Software zur Programmierung von KNX-Anlagen. Egal ob Sie einen Dimmer von ABB, einen Jalousieaktor von MDT oder einen Präsenzmelder von Theben einsetzen: Alle werden mit der ETS konfiguriert, parametriert und in Betrieb genommen.
Das ist einer der größten Vorteile von KNX gegenüber proprietären Systemen wie Loxone: Ein einziges Werkzeug für über 8.000 Produkte von mehr als 500 Herstellern. Kein herstellerspezifisches Tool, keine Cloud-Abhängigkeit, keine Insellösung.
Mit der Version ETS6 hat die KNX Association 2022 einen großen Sprung gemacht: moderne Oberfläche, verbesserte Performance, neue Sicherheitsfeatures und erstmals die Möglichkeit, zwischen einer lokalen Installation und einer Cloud-Variante zu wählen.
Dieser Artikel erklärt die ETS6 von Grund auf — Projektstruktur, Geräte-Import, Programmierung und die wichtigsten Unterschiede zur Vorgängerversion. Geschrieben aus der Praxis eines KNX Systemintegrators in München, der täglich mit der ETS arbeitet.
ETS6 vs. ETS5 — Was hat sich geändert?
Wer von ETS5 auf ETS6 umsteigt, findet sich schnell zurecht — die Grundstruktur ist gleich geblieben. Aber unter der Haube hat sich einiges getan:
Neue Oberfläche
Die ETS6 nutzt ein modernisiertes UI-Framework. Die Bedienoberfläche wirkt aufgeräumter, Schriftgrößen und Abstände sind großzügiger. Besonders auf hochauflösenden Bildschirmen ist der Unterschied sofort spürbar. Die typischen Arbeitsbereiche — Topologie, Gebäude, Gruppenadressen — sind weiterhin als Tabs organisiert, aber die Navigation zwischen ihnen ist flüssiger geworden.
Performance-Verbesserungen
Große Projekte mit mehreren hundert Geräten liefen in ETS5 manchmal zäh. ETS6 bringt Multithread-Unterstützung und optimierte Datenbankzugriffe. In der Praxis bedeutet das: Geräte-Import geht schneller, Volltextsuche reagiert flotter, und der Start großer Projekte dauert weniger lang. Bei kleineren Projekten (unter 50 Geräte) ist der Unterschied marginal.
ETS6 Cloud-Variante
Erstmals gibt es die ETS auch als cloudbasierte Version. Sie läuft im Browser, ohne lokale Installation. Das klingt modern, hat in der Praxis aber klare Grenzen: Die Cloud-ETS ist langsamer als die Desktop-Variante, benötigt permanente Internetverbindung, und bei der Inbetriebnahme vor Ort — also genau dann, wenn man die ETS wirklich braucht — ist die Verbindung in Baustellen häufig instabil.
In meiner täglichen Arbeit als KNX Systemintegrator in München nutze ich ausschließlich die Desktop-Variante. Die Cloud-ETS eignet sich allenfalls für die Vorplanung am Tablet oder als Backup-Zugang.
KNX Secure Integration
ETS6 integriert KNX IP Secure und KNX Data Secure deutlich nahtloser als ETS5. Die Zertifikatsverwaltung wurde vereinfacht, und die Konfiguration verschlüsselter Verbindungen ist jetzt direkt in den normalen Workflow eingebettet — kein separates Tool mehr nötig.
Lizenzmodell
Die ETS6 gibt es in mehreren Varianten:
| Variante | Geräte-Limit | Preis (ca.) | Zielgruppe |
|---|---|---|---|
| ETS6 Home | bis 64 Geräte | ab 200 € | Endanwender, kleine Projekte |
| ETS6 Lite | bis 255 Geräte | ab 500 € | Elektriker, mittelgroße Projekte |
| ETS6 Professional | unbegrenzt | ab 1.000 € | Systemintegratoren, große Projekte |
Für professionelle Arbeit führt an der Professional-Variante kein Weg vorbei. Das Geräte-Limit der günstigeren Versionen klingt großzügig, ist in der Praxis aber schneller erreicht als gedacht: Ein Einfamilienhaus mit guter Ausstattung hat leicht 80-120 Geräte.
Die ETS-Projektstruktur verstehen
Jedes ETS-Projekt besteht aus drei zentralen Sichten, die denselben Datenbestand aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen:
1. Topologie-Sicht
Die Topologie zeigt die physische Struktur des KNX-Systems: Welche Geräte hängen an welcher Buslinie? Welche Linien gehören zu welchem Bereich? Wo sitzen die Koppler?
In der Topologie vergeben Sie die physischen Adressen — also die eindeutige Kennung jedes Gerätes im System (z.B. 1.1.15 = Bereich 1, Linie 1, Gerät 15). Diese Adresse wird bei der Inbetriebnahme in das Gerät geschrieben.
Typische Fehler in der Topologie:
- Zu viele Geräte pro Linie (max. 64 mit Standard-Netzteil)
- Fehlende Linienkoppler bei Projekten mit mehreren Linien
- Physische Adressen nicht fortlaufend vergeben → unübersichtlich
2. Gebäude-Sicht
Die Gebäude-Sicht bildet die räumliche Struktur ab: Gebäude → Etage → Raum → Geräte. Hier ordnen Sie jedem Gerät seinen Einbauort zu. Das hat keinen Einfluss auf die Funktion, aber es erleichtert die Orientierung im Projekt erheblich.
Ein gut gepflegtes Gebäudemodell ist besonders dann Gold wert, wenn ein anderer Integrator das Projekt später übernehmen muss — oder wenn Sie selbst nach zwei Jahren für eine Wartung wiederkommen.
3. Gruppenadressen-Sicht
Hier liegt die eigentliche Logik des KNX-Systems. Gruppenadressen verbinden Sensoren mit Aktoren: Ein Taster (Sensor) sendet auf Gruppenadresse 1/2/3, der Dimmer (Aktor) empfängt auf derselben Adresse und reagiert. Die Gruppenadresse ist das Bindeglied — kein Draht, sondern eine logische Verknüpfung auf dem Bus.
Die dreistufige Nomenklatur (Hauptgruppe / Mittelgruppe / Untergruppe) hält Projekte übersichtlich. Beispiel:
| Hauptgruppe | Mittelgruppe | Untergruppe | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| 1 | 1 | 1 | EG Wohnen — Licht schalten |
| 1 | 1 | 2 | EG Wohnen — Licht dimmen |
| 2 | 1 | 1 | EG Wohnen — Jalousie fahren |
| 3 | 1 | 1 | EG Wohnen — Heizung Sollwert |
Geräte in die ETS importieren
Bevor Sie ein Gerät in der ETS verwenden können, müssen Sie die zugehörige Produktdatenbank importieren. Jeder Hersteller stellt diese als .knxprod-Datei zum Download bereit — kostenlos, aber nicht immer leicht zu finden.
Der Import-Prozess
- Produktdatenbank herunterladen — vom Hersteller-Webseite (z.B. ABB, MDT, Theben, Gira)
- In ETS importieren — über Menü „Katalog → Import"
- Gerät ins Projekt einfügen — aus dem Katalog per Drag & Drop in die Topologie oder Gebäude-Sicht
- Applikationsprogramm laden — das Applikationsprogramm definiert alle Parameter und Kommunikationsobjekte des Gerätes
Fallstricke beim Geräte-Import
Versionskonflikt: Wenn Sie ein Gerät in ETS6 importieren, das nur für ETS5 zertifiziert ist, kann es zu Kompatibilitätsproblemen kommen. Die meisten Hersteller bieten mittlerweile ETS6-kompatible Datenbanken an, aber bei älteren Geräten muss man manchmal auf ETS5-Datenbanken zurückgreifen.
Große Kataloge: Manche Hersteller (z.B. ABB mit KNX-Produktlinie) liefern Sammelpakete mit hunderten Geräten. Der Import dauert dann mehrere Minuten. Importieren Sie besser nur die Geräte, die Sie tatsächlich benötigen.
Katalog-Updates: Wenn ein Hersteller ein Firmware-Update für ein Gerät veröffentlicht, ändert sich oft auch die Produktdatenbank. Aktualisieren Sie diese regelmäßig — veraltete Datenbanken können dazu führen, dass neue Funktionen nicht sichtbar sind.
Das erste ETS-Projekt Schritt für Schritt
Ein neues ETS-Projekt beginnt immer gleich — egal ob Einfamilienhaus oder Bürogebäude. Die folgenden Schritte sind der Standardablauf, den ich als KNX Systemintegrator bei jedem Projekt durchlaufe:
Schritt 1: Projekt anlegen
Neues Projekt → Name vergeben → Backbone-Typ wählen (TP für Standard-KNX, IP für KNX-IP-Backbone). Bei den meisten Wohnbauprojekten reicht ein einfaches TP-Projekt mit einer Linie.
Schritt 2: Gebäudestruktur definieren
Legen Sie die räumliche Struktur an: Gebäude → Etagen → Räume. Tipp: Verwenden Sie sprechende Namen (nicht „Raum 1", sondern „EG Wohnzimmer"). Das spart bei jeder späteren Arbeit am Projekt Zeit.
Schritt 3: Geräte einfügen
Ziehen Sie die benötigten Geräte aus dem Katalog in die Gebäudestruktur. Die ETS weist automatisch eine physische Adresse zu. In der Praxis sortiere ich die Geräte so:
- Schaltschrank-Geräte (Aktoren, Netzteile) → Raum „Technikraum" oder „Verteiler EG"
- Installationsgeräte (Taster, Melder) → jeweiliger Raum
Schritt 4: Gruppenadressen anlegen
Erstellen Sie die Gruppenadressen-Struktur (siehe Gruppenadressen verstehen) und verknüpfen Sie die Kommunikationsobjekte der Geräte mit den passenden Gruppenadressen.
Schritt 5: Parameter einstellen
Jedes KNX-Gerät hat dutzende bis hunderte Parameter: Dimmgeschwindigkeit, Jalousienlaufzeit, Reglerverhalten, LED-Farben, Tastenfunktionen. Die Parameterierung ist der zeitintensivste Teil der Programmierung — und der, in dem die meiste Erfahrung steckt.
Schritt 6: Inbetriebnahme
Via USB-Interface oder IP-Schnittstelle verbinden Sie den Laptop mit dem KNX-Bus und laden das Projekt auf die Geräte. Details dazu im Artikel KNX Inbetriebnahme.
Die wichtigsten Arbeitsbereiche der ETS6
Der Katalog
Der Katalog ist Ihre Gerätebibliothek. Hier finden Sie alle importierten Produkte, geordnet nach Hersteller und Kategorie. Die Volltextsuche in ETS6 wurde deutlich verbessert — Sie können jetzt nach Artikelnummern, Funktionen oder Herstellernamen suchen und bekommen relevante Ergebnisse.
Tipp: Legen Sie sich einen „Favoriten"-Ordner im Katalog an. Wer regelmäßig mit denselben Herstellern arbeitet (z.B. MDT-Aktoren, Theben-Präsenzmelder, Gira-Taster), spart sich das wiederholte Suchen.
Der Linienmonitor
Der Busmonitor in ETS6 zeigt alle Telegramme auf dem KNX-Bus in Echtzeit. Er ist das wichtigste Diagnose-Werkzeug bei der Fehlersuche: Kommt das Telegramm an? Wird es bestätigt? Stimmt der Datenpunktwert?
Neue Funktion in ETS6: Der Gruppenmonitor filtert Telegramme nach Gruppenadressen und zeigt den aktuellen Wert jedes Datenpunkts. Das erleichtert die Fehlersuche erheblich — statt im Telegrammstrom zu suchen, sehen Sie auf einen Blick, welchen Wert eine Gruppenadresse zuletzt hatte.
Die Projektinfo
ETS6 bietet eine verbesserte Projektübersicht mit Statistiken: Anzahl Geräte, Linien, Gruppenadressen, unbelegte Kommunikationsobjekte. Das ist nützlich für die Dokumentation und um Fehler zu finden — unbelegte Kommunikationsobjekte deuten häufig auf vergessene Verknüpfungen hin.
Praxis-Tipps für effizientes Arbeiten
Backup-Strategie
Die ETS speichert Projekte in einer lokalen Datenbank. Wenn diese Datenbank beschädigt wird — durch einen Systemabsturz, eine fehlerhafte Windows-Aktualisierung oder schlicht einen Festplattendefekt — sind alle Projekte weg.
Meine Empfehlung: Regelmäßig exportieren. ETS6 kann Projekte als .knxproj-Datei exportieren. Diese Datei enthält alles: Geräte, Gruppenadressen, Parameter, Gebäudestruktur. Ich exportiere nach jeder Inbetriebnahme und speichere die Datei zusätzlich auf einem NAS.
Tastenkürzel
Wer täglich mit der ETS arbeitet, sollte die wichtigsten Shortcuts kennen:
| Shortcut | Funktion |
|---|---|
| Strg + F | Suchen in allen Sichten |
| F6 | Zwischen Sichten wechseln |
| Strg + G | Zu Gruppenadresse springen |
| Strg + D | Busmonitor öffnen |
| Strg + Shift + P | Programmieren (Download) |
Projekt-Templates
Für wiederkehrende Projekttypen (z.B. 3-Zimmer-Wohnung, Einfamilienhaus Standard, Büroetage) lohnt es sich, Vorlagen-Projekte anzulegen. Diese enthalten bereits die typische Gruppenadressenstruktur, Standard-Parameter und Gebäudestruktur. Bei einem neuen Projekt kopiert man die Vorlage und passt sie an — das spart Stunden.
Namenskonventionen
Eine konsistente Benennung ist in großen Projekten überlebenswichtig:
- Gruppenadressen: Hauptgruppe = Funktion (1=Licht, 2=Jalousie, 3=Heizung), Mittelgruppe = Etage, Untergruppe = Raum+Funktion
- Geräte: Typ + Einbauort (z.B. „SA/S 4.16.5.2 — Schaltaktor Verteiler EG")
- Räume: Kürzel + Name (z.B. „EG-WZ Wohnzimmer", „OG-SZ1 Schlafzimmer")
Häufige Fehler in der ETS — und wie man sie vermeidet
Fehler 1: Kommunikationsobjekte nicht verknüpft
Das häufigste Problem: Ein Gerät ist im Projekt, hat Parameter, aber die Kommunikationsobjekte sind nicht mit Gruppenadressen verknüpft. Das Gerät reagiert dann nicht auf den Bus — es ist elektrisch da, aber logisch unsichtbar.
Lösung: In der Projektübersicht nach unbelegten Kommunikationsobjekten suchen. ETS6 markiert diese gelb.
Fehler 2: Flags falsch gesetzt
Jedes Kommunikationsobjekt hat Flags: Kommunikation (K), Lesen (L), Schreiben (S), Übertragen (Ü). Wenn das Schreib-Flag fehlt, empfängt der Aktor keine Befehle. Wenn das Lese-Flag fehlt, kann der Status nicht abgefragt werden.
Die ETS setzt die Flags normalerweise automatisch korrekt. Probleme entstehen, wenn man sie manuell ändert — oft in der irrigen Annahme, damit ein Problem zu lösen. Regel: Flags nur ändern, wenn man genau weiß, warum.
Fehler 3: Physische Adresse nicht programmiert
Ein Gerät wurde im Projekt eingefügt und parametriert, aber bei der Inbetriebnahme wurde die physische Adresse nicht auf das Gerät geladen. Das Gerät ist dann noch im Auslieferungszustand (15.15.255) und gehört nicht zum Projekt.
Fehler 4: Falsche Datentypen
KNX-Gruppenadressen haben definierte Datentypen (DPT). Ein Schaltbefehl ist DPT 1.001 (1 Bit), ein Dimmwert ist DPT 5.001 (8 Bit, 0-100%). Wenn ein Taster einen Dimmwert sendet, aber der Aktor einen Schaltbefehl erwartet, passiert nichts — oder etwas Unerwartetes.
Lösung: Immer prüfen, ob alle Objekte auf einer Gruppenadresse den gleichen Datentyp verwenden.
Warum ein Systemintegrator die ETS anders nutzt als ein Elektriker
Die ETS ist ein mächtiges Werkzeug — aber Werkzeug und Handwerk sind zweierlei. Ein Elektriker kann ein Gerät in die ETS importieren und die physische Adresse programmieren. Ein erfahrener Systemintegrator nutzt die ETS als Entwurfswerkzeug:
- Struktur vor Detail: Zuerst die Gruppenadressenstruktur entwerfen, dann erst Geräte einfügen. Nicht umgekehrt.
- Parameter-Erfahrung: Wissen, welche Parameterkombinationen in der Praxis funktionieren — und welche auf dem Papier logisch aussehen, aber im Gebäude Probleme machen.
- Diagnose-Kompetenz: Den Busmonitor nicht nur anschalten, sondern Telegramme lesen können. Wissen, was ein NACK bedeutet, warum ein Gerät nicht antwortet, wie man Buslast analysiert.
- Zukunftssicherheit: Gruppenadressen so strukturieren, dass spätere Erweiterungen möglich sind, ohne die bestehende Logik umzubauen.
In meiner Arbeit als KNX Systemintegrator in München sehe ich regelmäßig ETS-Projekte, die technisch funktionieren, aber strukturell ein Albtraum sind: keine Namenskonventionen, willkürliche Gruppenadressenzuordnung, undokumentierte Parameter. Solche Projekte lassen sich kaum erweitern — jede Änderung wird zum Abenteuer.
Gibt es Alternativen zur ETS?
Kurze Antwort: Nein. Die ETS ist die einzige von der KNX Association zertifizierte Software zur Programmierung von KNX-Geräten. Es gibt keine legale Alternative.
Es gibt Ergänzungs-Tools:
- KNX Virtual: Ein Software-KNX-Bus für Schulungen und Tests — kein Ersatz für die ETS, aber nützlich zum Üben ohne Hardware.
- Hersteller-Konfiguratoren: Manche Hersteller bieten eigene Tools für die Basiskonfiguration (z.B. MDT Smart Home für einfache Projekte). Diese ersetzen die ETS nicht, sondern vereinfachen bestimmte Schritte.
- Visualisierungs-Tools: Software wie Gira X1, Divus, HomeServer konfiguriert man separat — sie greifen auf die KNX-Gruppenadressen zu, die in der ETS definiert wurden.
Häufige Fragen zur ETS6
Kann ich mein ETS5-Projekt in ETS6 öffnen?
Ja. ETS6 importiert ETS5-Projekte direkt. Der umgekehrte Weg funktioniert nur mit Einschränkungen — ETS6-spezifische Features (wie Secure-Konfigurationen) gehen dabei verloren.
Brauche ich als Bauherr eine eigene ETS-Lizenz?
Für die Erstinstallation nicht — das macht der Integrator. Wenn Sie selbst Anpassungen vornehmen wollen (z.B. Lichtszenen ändern), kann eine ETS Home-Lizenz sinnvoll sein. Alternativ lassen sich viele Alltagsanpassungen über die Visualisierung erledigen — ohne ETS-Kenntnisse.
Wie lange dauert es, die ETS zu lernen?
Die Grundbedienung: 2-3 Tage intensiver Schulung. Professionelles Arbeiten: 6-12 Monate Praxis mit echten Projekten. Die ETS ist nicht schwer zu bedienen — aber die Komplexität der KNX-Parameterierung erfordert Erfahrung, die man nicht in einem Kurs lernt.
Kann ich die ETS auf einem Mac nutzen?
Nur über Parallels/VMware mit Windows. Die ETS ist eine reine Windows-Anwendung — auch die Cloud-Variante setzt einen modernen Browser voraus, läuft aber grundsätzlich auf allen Plattformen.
Mit über 15 Jahren ETS-Erfahrung programmiere und optimiere ich KNX-Anlagen für Wohnbau und Gewerbe in München und ganz Bayern. Von der KNX-Programmierung über die Wartung bis zur Rekonstruktion bestehender Anlagen — sprechen Sie mich an.