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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Sven Felber, smart home feeling, Ubostraße 48, 81245 München (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über die Erbringung von KNX-Dienstleistungen, insbesondere Programmierung, Rekonstruktion, Wartung und Notdienst.

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Unterscheidung getroffen.

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch den Beginn der Leistungserbringung zustande.

Der Auftraggeber ist an seine Bestellung für die Dauer von zwei Wochen nach Absendung gebunden.

Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der schriftlichen Auftragsbestätigung oder dem Angebot des Auftragnehmers. Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung.

Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen nach den anerkannten Regeln der Technik und den Vorgaben der KNX Association.

Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Unterlagen, Informationen und Zugänge rechtzeitig und kostenlos zur Verfügung. Dazu gehören insbesondere ETS-Projektdateien, Grundrisse, Elektropläne und Zugangsdaten zu bestehenden KNX-Anlagen.

Der Auftraggeber sorgt dafür, dass der Auftragnehmer die Arbeitsstätte ungehindert betreten kann und die notwendigen Anschlüsse (Strom, Netzwerk) bereitstehen.

Verzögerungen, die durch fehlende Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Mehrkosten, die durch verzögerte oder unzureichende Mitwirkung entstehen, trägt der Auftraggeber.

Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie vom Auftragnehmer ausdrücklich schriftlich als verbindlich bestätigt werden.

Höhere Gewalt, Lieferverzögerungen von Zulieferern sowie unvorhergesehene technische Hindernisse berechtigen den Auftragnehmer zur angemessenen Verschiebung des Leistungszeitpunkts. Der Auftraggeber wird hierüber unverzüglich informiert.

Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe berechnet: für Verbraucher 5 Prozentpunkte, für Unternehmer 9 Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz (§ 288 BGB).

Bei Aufträgen mit einem Volumen über 2.000 € netto kann der Auftragnehmer eine Anzahlung von bis zu 40 % der Auftragssumme verlangen.

Nach Fertigstellung der Leistung fordert der Auftragnehmer den Auftraggeber zur Abnahme auf. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Auftraggeber die Leistung nicht innerhalb von 12 Werktagen nach Aufforderung abnimmt und keine wesentlichen Mängel schriftlich rügt.

Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

Die Gewährleistungsfrist beträgt für Verbraucher 24 Monate ab Abnahme. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist 12 Monate ab Abnahme. Mängel sind unverzüglich schriftlich anzuzeigen.

Der Auftragnehmer hat das Recht zur Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl, kann der Auftraggeber die Vergütung mindern oder vom Vertrag zurücktreten.

Die Gewährleistung entfällt, wenn der Auftraggeber oder Dritte ohne Zustimmung des Auftragnehmers Änderungen an der KNX-Anlage vornehmen.

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei arglistig verschwiegenen Mängeln.

Der Auftraggeber kann den Vertrag jederzeit vor Fertigstellung kündigen. In diesem Fall steht dem Auftragnehmer die Vergütung für die bis zur Kündigung erbrachten Leistungen sowie eine angemessene Entschädigung für entgangenen Gewinn zu (§ 648 BGB).

Das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bleibt unberührt (siehe Widerrufsbelehrung).

Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Vertragserfüllung und unter Beachtung der DSGVO. Näheres regelt die Datenschutzerklärung.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag München. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.

Stand: April 2026